substanz® = Sustainability ?!

Bevor wir zum Thema Nachhaltigkeit kommen ein kurzer Schwenk zu einem anderen Thema, das uns die Tage bewegt hat: Warum schreibt man Corporate Blogeinträge?

Corporate Blogs

Wir haben uns intern die letzten Tage überlegt, ob es denn überhaupt sinnvoll investierte Zeit ist, einen Corporate Blog zu betreiben. Jede Woche einen Beitrag zu schreiben ist ja auch ein Invest, zum Beispiel zeitlich. Kurzes googeln brachte mich (Maximilian) auf eine gute Zusammenfassung zum Thema Corporate Blogs und deren Sinnhaftigkeit. Der Autor Alexander Wörndl von RockSolid Themes beschreibt in dem Artikel „Warum und wie ein Blog auch 2014 noch sinnvoll für Ihr Unternehmen ist“ 10 Gründe, warum ein Blog allemal gut investierte Zeit ist. Besonders gefallen mir folgende Argumente:

1. Man kann seine Kompetenz (oder auch nicht) zeigen und somit Vertrauen den Lesern und Kunden gegenüber schaffen.

2. Man ist gezwungen am Ball zu bleiben und sich mit verschiedenen, relevanten Themen zu beschäftigen.

3. Man kann das Unternehmensprofil schärfen und eventuell Inhalte direkt in die Unternehmensstrategie einfließen lassen.

Nachhaltigkeit

Der letzte Punkt ist dann nun doch eine gute Überleitung zum Thema Nachhaltigkeit. Schon während des Bachelorstudiums wurde mir schnell klar, dass die heutige vorherrschende Wirtschaftsform des Kapitalismus (gilt aber auch für andere Wirtschaftsformen) keine große Rücksicht auf Ressourcen nehmen kann. Das ist ein systemimmanentes Problem. Das wirtschaftliche Wachstum ist nötig, um einen besseren Lebensstandard zu erreichen. Viele Rohstoffe der Erde sind für unsere Belange verwertbar (z.B. Öl, Süßwasser, Fische). Im Laufe der Industrialisierung haben wir die Vorgänge zur Plünderung der Erde "professionalisiert". Dem WWF zufolge übernutzt die Menschheit die ökologische Tragfähigkeit der Erde schon jetzt um das Eineinhalbfache. Rechnerisch wären also dem Living Planet Report zufolge schon jetzt 1,5 Planeten notwendig, um eine nachhaltige Bedarfsdeckung zu gewährleisten. Auf den Verbrauch der Deutschen hochgerechnet, müssten bereits 2,6 Erden zur Verfügung stehen, um den Ressourcenbedarf zu decken.

Cooles Startup

Wenn man das weiß, kann es also nicht sinnvoll sein ein neues „cooles“ Startup aus dem Boden zu stampfen, ohne über den Tellerrand hinaus zu schauen. Genau deshalb stellen wir von Anfang an 1% unserer Umsätze mit substanz® dem WWF für ausgewählte Projekte zur Verfügung. Die inhaltlichen Werte von substanz® basieren auf Nachhaltigkeit (Stichwort: langanhaltende Energie). Um substanz® jedoch für das große Ganze sinnvoll und nachhaltig aufzustellen, bedarf es mehr. Wir wollen mit dieser Rückführung dafür sorgen, dass substanz® in Hinsicht auf den ökologischen Fußabdruck zumindest neutralisiert wird. Ob genau 1% der Umsätze dafür ausreicht, wissen wir heute noch nicht. Doch bis Ende des Jahres und einer besseren Datenlage planen wir, euch genauere Informationen zu geben, wo substanz® steht und ob ein nachhaltiger Vertrieb realisiert werden kann.

Wir hoffen, dass alle Fans von substanz® auch davon überzeugt sind, diesen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit mitzugehen. Spätestens die nächsten Generationen werden es uns danken ;)

Maximilian May15.03.2015
Maximilian May

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